Folge 6: 20 Jahre Onelio

Shownotes

Willkommen zur 6. Folge von Pitch nach 3! 🎙️✨ Heute gibt es keine normale Folge, sondern eine kleine Zeitmaschine mit Agenturgeruch. Jenny und Roman sind im Urlaub, also holt sich Flo für diese Sonderfolge zwei Menschen ans Mikro, die Onelio geprägt haben wie kaum jemand sonst: Sascha und Marvin. Es geht um 20 Jahre Onelio. Um Doppelgaragen, Azubi-Anfänge, braune Fliesen, Martinstraßen-Nostalgie, Corona-Chaos, Printliebe, KI-Fragen und die große Erkenntnis: Eine Agentur wird nicht 20 Jahre alt, weil sie hübsche Schreibtische hat, sondern weil Menschen sie jeden Tag mit Leben füllen. Darüber sprechen wir heute:

  • 🏠 Die Doppelgarage des Agentur-Universums: Sascha erzählt, wie alles mit einem besten Freund, schweren Monitoren, einem Schreibtisch und einer Garage begann, in der er nicht einmal richtig stehen konnte.
  • 🚽 Agenturleben auf 20 Quadratmetern: Aus Wohnzimmer, Studentenbude und IHK-Anforderungen entsteht der erste echte Ausbildungsplatz. Marvin wird Saschas erster Azubi und lernt direkt alles: Akquise, Büroaufbau, Kunden, Chaos und Selbstständigkeit.
  • ⚰️ Das Beerdigungsinstitut-Büro: Braune Fliesen, Schaufenster, Broschürenauslage und zum ersten Mal echtes Agenturgefühl. Nicht glamourös, aber immerhin mehr Büro als Garage.
  • 🏢 Die Martinstraße-Ära: Aus einem einzelnen Raum wird nach und nach ein ganzes Haus in Onelio-Farben. Immer wenn jemand auszog, nahm Sascha sich den nächsten Raum. Klassisches Agentur-Tetris.
  • 📺 Marvin, RTL und Teenies im Hof: Flo erinnert sich an seine Anfangszeit bei Onelio und daran, dass lineares Fernsehen 2014 noch genug Macht hatte, um plötzlich Menschen vor der Agentur auftauchen zu lassen.
  • 🧱 Das Loch in der Wand: Nach vielen Jahren Martinstraße musste Onelio ziemlich unfreiwillig raus. Wenn ein Bagger oder LKW in die Wand kracht und die Stadt einen Klebestreifen an die Tür macht, ist das kein gewöhnlicher Arbeitstag.
  • 🦠 Corona & Homeoffice: Sascha und Marvin sprechen über Unsicherheit, Verantwortung, Umbau mitten im Lockdown und darüber, warum kreatives Arbeiten remote damals deutlich holpriger war als heute.
  • 💻 Digitalisierung als Brandbeschleuniger: Corona war anstrengend, hat aber auch gezeigt: Onelio kann digital arbeiten, wenn es sein muss. Und manchmal braucht eine Krise genau den Tritt in den Serverraum.
  • 📱 Von mobilen Websites bis Responsive Design: Flo blickt zurück auf eine Zeit, in der mobile Internetseiten noch separat gebaut wurden und niemand so richtig glauben wollte, dass Menschen teure Produkte online kaufen.
  • 🖨️ Print ist nicht tot: Sascha ist froh, dass nicht mehr jeder hundertseitige Katalog mit Druckfehler-Panik produziert werden muss. Marvin hält trotzdem die Fahne für hochwertige Broschüren, Haptik, Veredelung und gutes Handwerk hoch.
  • 🤖 KI, Authentizität & Human Made: Maserati, Porsche und die große Frage: Wann hilft KI wirklich, und wann fühlt sie sich einfach falsch an? Marvin sieht KI als Supporter, Sascha als Werkzeug, das echte Arbeit schneller besser machen kann.
  • 🚀 Die nächsten 20 Jahre: Marvin hat Bock. Sascha auch. Flo will nur, dass Aquarium und Skateboards beim nächsten Umzug mitkommen.


⏱️ Kapitelmarken & Highlights
(00:00) Intro: Sonderfolge ohne Jenny und Roman
(01:13) 20 Jahre Onelio: Warum diese Folge eine kleine Zeitreise wird
(02:02) Der Anfang in der Doppelgarage
(06:14) Das Beerdigungsinstitut-Büro mit braunen Fliesen und Schaufenster
(07:04) Die Martinstraße beginnt: Von einem Raum zum ganzen Haus
(11:14) Corona, Homeoffice und die große Unsicherheit
(18:24) Mobile Websites, Online-Shops und digitale Gewohnheiten
(21:47) Warum hochwertige Broschüren trotzdem noch Spaß machen
(24:21) KI als zweite digitale Revolution
(31:11) Haben Sascha und Marvin noch Bock auf weitere 20 Jahre Onelio?
(37:17) Marvin sagt Danke: 20 Jahre, Fehler, Stolz und Bruderliebe
(39:52) Sascha sagt Danke: Kunden, Team, Wegbegleiter und ehrliche Arbeit


🔗 Erwähnte Themen & StationenOrte der Onelio-Zeitreise:
👉Doppelgarage, Benrath, Wohnzimmer, Studentenbude, Beerdigungsinstitut-Büro, Martinstraße und die aktuelle 11. Etage.
👉Große Branchenmomente: mobile Websites, Responsive Design, Online-Shops, Corona, Homeoffice, digitale Infrastruktur, Print-Rückgang und KI als neue Revolution.
👉Werbe- und Markenbeispiele: Porsche mit „Human Made“, Maserati mit KI- und CGI-Clip sowie die alte Welt großer Fotoshootings für Modekataloge.
👉Onelio-Merksatz der Folge: Eine Agentur überlebt 20 Jahre nicht wegen perfekter Räume, sondern wegen Menschen, die Verantwortung übernehmen, Fehler machen, daraus lernen und trotzdem weiter Bock haben.

💌 Community-Aufruf:
Habt ihr Erinnerungen an Onelio, alte Projekte, gemeinsame Kampagnen, legendäre Meetings oder vielleicht sogar noch Printprodukte aus der Martinstraßen-Zeit? Schreibt uns! Wir sammeln Geschichten aus 20 Jahren Onelio, egal ob Doppelgarage, braune Fliesen oder 11. Etage.

🎙️ Über Pitch nach 3: Drei Perspektiven, eine Agentur und meistens ein Thema: Das ist Pitch nach 3. Normalerweise sind Jenny (Art Direction), Roman (Video & Technik) und Flo (Marketing & Klartext) von der Agentur Onelio aus Düsseldorf am Start. In dieser Sonderfolge übernehmen Sascha und Marvin das Mikro und blicken gemeinsam mit Flo auf 20 Jahre Onelio zurück. Ehrlich, humorvoll und direkt aus dem Maschinenraum der Werbung.
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Transkript anzeigen

00:00:05: Willkommen zu unserer sechsten Folge Pitch nach drei.

00:00:08: Heute ausnahmsweise nicht mit Jenny und Roman, weil Jenny und Ruhmann haben beide Urlaub.

00:00:14: Sonderfolge, zwanzig Jahre Uniljubileum und deswegen habe ich mir den Sascha...

00:00:20: Hallo?

00:00:21: ...und dem Marvin dazu geholt.

00:00:22: Hallo!

00:00:23: Und die sprechen gerade schon weiter mit den Restörern des Trinkgeldstimmern.

00:00:28: Seid ihr aufgeregt?

00:00:29: Der Sascha kann es schon nicht mehr verdachten.

00:00:30: Ich höre

00:00:31: mich wegschmeißen, ich finde das super.

00:00:34: Was genau findest du super?

00:00:35: Die Trinkgeldstimme von dir.

00:00:36: Nee,

00:00:36: dass du mich mal eingeladen hast, als ich auch mal mitreden darf... Dass du

00:00:40: auch einmal mit der Technik spielen darfst die du im Bezirk bist!

00:00:43: Oder so gesagt.

00:00:45: Ja.

00:00:45: Trink Geldstimme kennt ihr oder?

00:00:47: Wisst ihr was das ist?

00:00:48: Na klar.

00:00:50: Nein, ist mir aber auch relativ egal.

00:00:52: Das ist die Stimme die man macht damit man mehr Trinkgel bekommt weil wir mit der normalen Stimme, mit der ich normalerweise rede schlafen alle Leute ein wobei es ist ja auch ein Insider bei uns im Podcast Janis Mama, die benutzt meine Stimme als Einschlafhilfe.

00:01:06: Das ist interessant!

00:01:08: Das ist ein bisschen... Aber

00:01:10: auch ein bisschen spooky oder?

00:01:11: Ein

00:01:11: bisschen traurig.

00:01:13: Egal wir haben

00:01:14: heute aber ein

00:01:15: fröhliches Thema und zwar wir feiern zwanzig Jahre Unilio.

00:01:18: deswegen Sonderfolge.

00:01:19: ich finde das geil dass unsere zweite Sonder Folge den Podcast gibt seit sechs Folgen.

00:01:24: Wir machen das gerne.

00:01:25: Zwanzig jahre Unilyo.

00:01:30: Pitch nach drei Podcast rausbringt, ihr beide seid Geschäftsführer.

00:01:34: Und zwanzig Jahre Werbeagentur muss man auch erst mal schaffen vor allen Dingen wenn man jetzt sich so draußen umguckt und sieht wie viele Agenturen jetzt auch gerade noch Corona nicht mehr da sind.

00:01:46: Ich würde diesen podcast geirnenden Nutzen um einfach mal das wir vielleicht eine Zeitreise machen ganz weit zurück.

00:01:55: Es gibt Leute sagen damals, ich meine die vor drei Jahren.

00:01:58: Wenn wir sagen damals ist dann jetzt schon ein bisschen was her.

00:02:02: Sascha, erzähl mal!

00:02:03: Ich hab mitbekommen... Also ich kenn's auch nur aus Erzählungen.

00:02:06: aber es hat angefangen wie bei Apple in einer Doppelgarage.

00:02:11: Ja genau so hat's angefangen.

00:02:13: also vor der Onelio gab es noch eine kleine Agentur, so meine erste Selbstständigkeit mit meinem besten Freund zusammen und uns dachten Wir sind jung, uns gehört die Welt, wir gründen ne Werbargentour.

00:02:25: Wir haben eine Doppelgarage gemietet, ein Schreibtisch reingestellt.

00:02:29: Die Monitore, die damals noch ungefähr fünfzig Kilo gewogen haben und haben gestartet.

00:02:35: Und in meiner Erinnerung ist es noch in Düsseldorf auf jeden Fall gewesen und die Deckenhöhe dieser Doppelerage war eins neunzig.

00:02:43: Und wer mich kennt weiß bei Eins Neunzig kann ich nicht aufrecht stehen!

00:02:49: Das war wirklich interessant.

00:02:51: Also so zu starten, vor allem weil die Garage nach hinten abgeflacht wurde und wenn man dann an der Tee Küche oder der Toilette angekommen ist waren wir nur noch bei ein sechzig Steh höher.

00:03:01: Das heißt die Toilete war auch in der Garage?

00:03:03: Ja das war die Garage es war so eine Mini-Toilette.

00:03:11: So ungefähr!

00:03:12: Wir waren auch nur ich glaube ein Jahr da also länger war das gar nicht so und dann ging die Reise nämlich schon weiter

00:03:19: Und ihr hattet Internet da.

00:03:21: Ja, das hatten wir.

00:03:23: Das wurde aus dem Haupthaus mit einem Kabel zu uns reingelegt.

00:03:27: Okay, das ist auch schön wenn das erste Unternehmen an einem Kable hängt oder?

00:03:31: Genau!

00:03:32: Das war interessant.

00:03:33: Und von der Doppelgarage raus ging es dann weiter wohin?

00:03:38: Dann ging's weiter erstmal nach Benrat.

00:03:39: da hatten wir ein richtiges Büro.

00:03:42: also wir haben uns bei einer anderen Firma mit eingemietet und hatten einen Büro.

00:03:47: Ja, da waren die Decken dann schon zwei Meter dreißig hoch und man konnte zumindest aufrecht drin stehen.

00:03:52: Und haben da im Prinzip weiter gestartet und auch direkt wieder aufgehört.

00:03:58: also nach zwei Jahren oder nach zweieinhalb Jahren war es dann so dass meine Frau mit unserem ersten Kind schwanger war und ich wusste jetzt habe ich noch neun Monate bis ich wirklich Geld verdienen muss weil in den ersten zweieineinhalb Jahre haben wir nur investiert Und habe mich dann sozusagen von meinem besten Freund getrennt und hab gesagt, ich mach alleine weiter.

00:04:18: Ich hab erst mal als klassisch selbstständiger Grafik-Designer gearbeitet.

00:04:22: Okay.

00:04:23: Und das ... Ich hab alte Bilder gesehen.

00:04:26: da gab's eins, da hatten wir... Da gab es diese schönen Facettenvorhänge im Trauerinstitut-Style.

00:04:33: War das das schon oder kam das danach?

00:04:35: Nein, da sind das kommt drei Stationen noch weiter.

00:04:38: Das war also im Prinzip nach dem ersten Büro komplett nochmal neu auf Anfang, zurück in die eigene Wohnung ausm Wohnzimmer rausgearbeitet.

00:04:49: Dann kam der Anruf aus Münster mit, ja pass auf dein Bruder Marvin findet keine Ausbildung.

00:04:54: kannst du denn hier ausbilden?

00:04:56: Dann musste ich ein bisschen mit der IHK sprechen um zu sehen wie krieg ich denn eine Ausbildung, also wie werde ich Ausbildungsbetrieb?

00:05:05: und sie sagten da ist ein Büro Zwingend für Erforderechten.

00:05:09: Ich kann ja jetzt nicht nach Zubi, auch wenn es mein Bruder ist irgendwie zu mir in die Wohnung nehmen.

00:05:15: und dann hatten wir bei uns damals in Ella wo wir gewohnt haben wurde unten eine Studentenbude frei.

00:05:21: Die hatte keine dreißig Quadratmeter, zwanzig Quadrate Meter groß.

00:05:28: Die haben wir angemietet und haben gesagt das ist unser Büro.

00:05:33: Wir haben da zwei Schreibtische eingestellt Und dann war Marvin mein erster Azubi.

00:05:41: Wie hat dir deine Ausbildung gefallen?

00:05:43: Ich fand die Ausbildung mega geil!

00:05:46: Einfach aus dem Grund, wir waren ja nur zu zweit.

00:05:49: Das heißt es fiel alles an.

00:05:52: Sei es irgendwie Erquise sei es Einrichtung der Büroräume sei es irgendwie klarkommen.

00:05:58: wo wollen wir hin?

00:05:59: was wollen wir machen?

00:06:00: was können wir überhaupt?

00:06:02: War halt so eine komplette Reise für mich

00:06:05: Komplette Reise, okay.

00:06:07: Aber das heißt du bist dann aber mit O'Neillio auch noch ein paar Mal umgezogen?

00:06:12: Ja zwei mal müsste das gewesen sein!

00:06:15: Also von dieser kleinen Bude aus ging es dann in dieses Beerdigungsinstitut wieder und sagte wir waren wahnsinnig stolz.

00:06:21: das war die erste... Das haben wir auf wirklich Agentur genannt.

00:06:24: Die war so gebaut wie so einen Schlauch hatte pottenhessliche braune Fliesen.

00:06:29: Wir haben's beste draus gemacht Und da kamen dann auch die ersten Mitarbeiter Dann hinzu.

00:06:33: und das war schon, das war gar nicht.

00:06:35: Und wir hatten ein Schaufenster da konnten wir die Broschüren, die wir gemacht haben ausstellen und so was.

00:06:39: Und knapp hundert Quadratmeter?

00:06:40: Also es war schon wirklich... Das war schon mehr Büro als die Studentenbude.

00:06:44: Okay.

00:06:45: Die waren immer noch süß und schnuckelig.

00:06:47: Genau.

00:06:48: Wie viele Mitarbeiter gab's damals?

00:06:50: Neben Marvin noch den einen oder anderen Mal.

00:06:53: Es waren aber hauptsächlich irgendwie Praktikanten und dann kam der Marius schon zu uns als erster Azubi oder nach dir.

00:07:00: Genau, und mit dem sind wir nämlich dann halt auch in die Martinstraße gezogen.

00:07:05: Und da kam das lange Kapitel Martinstraßen?

00:07:07: Ja, Martinstraß ist ein längeres Kapitel, da können wir ein bisschen länger darüber sprechen... also da hab ich ja irgendwann angefangen weil ich bin ja jetzt seit zwölf Jahre sind es im Sommer dabei.

00:07:20: Martinstrasse war schon so ein bisschen stolz des Kapitels.

00:07:26: Das Haus in den Onelio-Farben

00:07:29: Da bist du ja schon wieder drei Schritte zuhören.

00:07:31: Zuerst hatten wir einen Raum in der Martinstraße und war nur ein kleiner Bippi-Boops Untermieter.

00:07:37: Welcher war das?

00:07:39: Das war die Kreativ, die wird zum Schluss dieser einzelne Raum im Prinzip.

00:07:43: Ein

00:07:44: bisschen größer als eine Doppelgarage.

00:07:46: Ja

00:07:46: okay!

00:07:47: Und dann kam halt, dann haben wir jedes Mal... Es war im Prinzip in diesem Haus so'n Konglomerat von mehreren Kleinstfirmen.

00:07:53: Da waren irgendwie sechs oder sieben kleine Firmen drin und immer wenn eine Firma gegangen ist Hab ich mir den Raum unter einen Nagel gerissen?

00:08:00: Bis wir irgendwann so groß wurden, dass wir dann der Hauptmieter waren und dann kamst du ja auch irgendwann dabei.

00:08:07: Ich war vorher schon da, weil das Fotostudio hat noch nicht dazu gehört.

00:08:10: Die Halle hatten wir noch nicht,

00:08:11: die

00:08:11: kann man ganz zum Schluss erst dazu.

00:08:13: Aber die ist dann ja auch von der Fläche her halt nochmal so groß gewesen wie die Hälfte.

00:08:19: Als ich angefangen habe... Da ist für Marvin war da auch gerade ein ganz interessantes Kapitel.

00:08:26: Insgesamt, ich war ein bisschen verwirrt im ersten Sommer als dann plötzlich bei uns irgendwelche Teenies im Hof standen vor der Firma.

00:08:34: So der stimmt!

00:08:34: Das war zwölf Jahre her ja?

00:08:36: Ja das waren zwanzig vierundzwanzig.

00:08:39: Darf ich sagen warum die da standen?

00:08:41: Ja klar.

00:08:41: Und der Marvin war ja zwischendurch bei RTL und es war... Für mich war das halt quasi ein doppeltes Trauma weil ich kam grade erst aus einer Firma wo der Geschäftsführer So einer anderen, ich sag jetzt wie es ist, Thresh TV Serie mitgemacht hatte.

00:08:57: Das heißt, ich kannte das alles schon und hab dann von Mitt Azubis von damals habe ich plötzlich Nachrichten bekommen.

00:09:04: die hatten mir nichts zu tun.

00:09:05: und dann kam plötzlich du arbeitest doch jetzt da unter, kanntest du nicht mal?

00:09:11: Da war lineares Fernsehen, war damals noch richtig so ein Ding.

00:09:19: Du hattest dann irgendwann auch dein erstes eigenes Büro in der Zeit.

00:09:23: Irgendwann war das?

00:09:24: Nein,

00:09:25: ich saß eigentlich eine relativ lange Zeit bis kurz vor dem Ende.

00:09:31: Eigentlich immer im Großraumbüro mit einem zusammen.

00:09:33: Als ich angefangen habe, meine ich, da war der damalige Konferenzraum noch halb geteilt.

00:09:40: Wenn man reingekommen ist rechts, da hattet du so ein Minibüro auch.

00:09:44: Stimmt, das war geteilt.

00:09:46: Und dann haben wir uns die Wand eingerissen und zum Großraumbüro Konferenzraum gemacht.

00:09:51: Genau!

00:09:52: Dann bist du wieder in die...

00:09:53: Ja okay, das waren eine ganz kurze Zeit, weil ich da auch gemerkt habe dass es nicht viel gebracht hat.

00:09:58: Es war schön ein eigenes Büro zu haben aber es hat mehr Sinn gemacht im Großraum-Büro bei den Mitarbeitern zu sitzen.

00:10:06: Kann ich nachvollziehen?

00:10:07: Wenn man so weit weg vom Team ist, dann ist halt immer irgendwie schon ... Komisch.

00:10:11: Und damals war das mit Remote und so, alles noch nicht.

00:10:16: Okay wir haben dann... Also Martinstraße war ja wirklich lange.

00:10:21: wie lange waren wir insgesamt in der Martinstrase?

00:10:25: Zwölf oder vierzehn Jahre.

00:10:28: Ich meine vierzehnt Jahre!

00:10:30: Es ist wirklich eine lange Zeit.

00:10:32: also es gibt Agenturen die leben nicht solange.

00:10:35: Vielleicht können wir das schon mal spoilern.

00:10:37: Wir mussten dann mehr oder weniger, also wir sind nicht ganz freiwillig gegangen.

00:10:42: Nee, wir wohnen im Prinzip und wir gezwungen zu gehen.

00:10:45: Weil da plötzlich ein dickes Loch in der Wand war was da nicht hingehörte?

00:10:49: So sieht's aus wenn da so'n Lkw oder einen Bagger in die in die Mauern kracht und das ganze Ding einsturzgefährdet ist dann machts das arbeiten halt auch nicht mehr ganz so viel Spaß.

00:10:58: Ne ich kann mich noch an den Tag erinnern als dann plötzlich irgendwer von einer Stadt dastand und sagt Wir müssen nach raus und an den Klebestreifen an die Tür gemacht hat.

00:11:07: Ja Erlebt man auch nicht als Tage.

00:11:09: Möchte ich ja auch noch mal erleben, wenn ich ehrlich bin?

00:11:11: Da war

00:11:11: kurz ein bisschen Stress würde ich sagen.

00:11:15: aber zu der Zeit waren wir dann ja quasi schon krisener probt weil in der Zwischenzeit war Corona Ich kann mich noch daran erinnern die Schwester von meiner Lebensgefährtin war für einen Praktikum nach Deutschland gekommen bei uns Die sollten Praktikum machen.

00:11:31: an dem Tag hatten wir Weihnachtsfeier Und die war dann genau einen Tag da, und dann hieß es plötzlich alle.

00:11:39: Wie hat die Regierung das genannt?

00:11:40: Nichts systemrelevanten Firmen bleiben erst mal zu Hause!

00:11:45: Dann steht man da und dann denkt man sich so gut dass wir Laptops haben.

00:11:49: ich glaube da gibt's Firmen die hatten das nicht ganz so gut.

00:11:54: Habt ihr da überhaupt noch Erinnerungen dran?

00:11:58: Habtet alles verdrängt oder wisst ihr noch wie die ersten Weil?

00:12:02: für mich war das die erste Woche Lockdown.

00:12:04: Das ist jetzt irgendwie so ein... Nicht Urlaub, aber es ist mal was anderes kann man machen und danach wurde's dann auch ganz schnell so... Es scheint jetzt hier länger zu dauern!

00:12:20: Ich fand die Zeit schrecklich, bin ich ganz ehrlich.

00:12:23: Ich habe damals bewusst eine Agentur gegründet weil ich mit kreativen Menschen zusammenarbeiten möchte.

00:12:30: In einem Raum, in einem Gebäude.

00:12:32: Wir auch immer tolle Dinge machen und das funktioniert auf dem Remote einfach nicht so gut.

00:12:37: Mal abgesehen davon die Ungewissheit wie lange dauert das?

00:12:41: Wohin entwickelt sich das?

00:12:42: Was machst du?

00:12:43: Wie reagieren die Kunden?

00:12:44: also das war schon eine Bauchschmerzzeit.

00:12:47: Ich habe selten einen Bauch schmerzen was das Unternehmerische betrifft aber in der Zeit... Das hat mich schon belastet da bin ich ganz ehrlich weil trägst ja ein bisschen Verantwortung irgendwie dann mit dir Kannst halt auch nur mit dem Markt gehen und wenn der Markt sich gegen dich entscheidet, dann musst du dich irgendwann gegen Mitarbeiter entscheiden.

00:13:06: Das ist das was ich nie wollte.

00:13:08: Und deswegen fand die Zeit mega schrecklich und war superglücklich als wir endlich wieder zusammenarbeiten konnten.

00:13:15: Hat aber auch echt lange gedauert.

00:13:17: Ich erinnere mich dass es elendig lange war.

00:13:20: Für mich war das auch keine schöne Zeit an die ich mich gerne zurückerinner.

00:13:23: Ich weiß nur dass es immer noch Stress gab.

00:13:26: Ich war oft in der Agentur weil wir genau zu dieser Zeit umgebaut haben Toilettenwohnen gebaut, Fußboden, Netzwerke.

00:13:34: Alles wurde irgendwie erstellt.

00:13:35: Tausend Handwerker irgendwie da alles zu koordinieren dann ins Homeoffice zurück das war einfach... Das war eine Katastrophe.

00:13:41: es hat keinen Spaß gemacht.

00:13:43: Dann reist irgendwie kaum niemanden.

00:13:46: Die Technik war es noch nicht so alltag wie jetzt mit Teams und mal eben kurz ein Call zack zack.

00:13:51: Das war keine schöne Zeit.

00:13:54: Genau, vor allem.

00:13:55: wir hatten nämlich vorher vor Corona den großen Auftrag erteilt die Agentur Kern zu sanieren.

00:14:01: Wir haben immer alles... Wir haben Wände rausgerissen neue Toiletten machen lassen Die Böden machen lassen Alles und dann fangen die Bauarbeiten an Und dann heißt es soll jetzt geht ihr alle mal schön nach Hause.

00:14:10: Also wenn ihr zurückkommen dürft wissen wir auch noch nicht.

00:14:13: das kam auch noch hinzu stimmt

00:14:14: Ich werde auch nicht vergessen wie der Typ Reinkar Tschuldigung ist so ein Geschäftsführer.

00:14:19: Ja was kann ich tun?

00:14:20: Sie haben zwanzig Minuten sie müssen raus.

00:14:22: Also noch als das ganze Thema mit der Wanda war,

00:14:25: das werde

00:14:26: ich nie vergessen.

00:14:28: Alles ihm auf irgendwelche Festplatten gezogen und weg.

00:14:32: Das war ja lange nach Corona dann.

00:14:36: Wobei so lange war es jetzt auch nicht mehr.

00:14:40: Ich habe da tatsächlich ein bisschen andere Erinnerungen dran hat vielleicht auch ein bisschen mit meiner Situation damals zu tun.

00:14:47: aber im Marketing ... waren die Abteilungen ja noch deutlich getrennter voneinander.

00:14:54: Im Marketing hatte ich das Gefühl, dass wir tatsächlich relativ schnell adaptiert konnten.

00:15:00: Zum einen weil wir es gewohnt sind, dass plötzlich Dinge anders laufen.

00:15:03: im Marketing ist halt wirklich nur was morgens auf und die Tools sehen alle anders aus.

00:15:09: Es gab irgendwelche Updates oder so, mein Leben ist Dauerkrisenmodus.

00:15:15: Und was auch ganz ganz deutlich gemerkt hat war, viele, die so das Thema Digitalisierung verpennt hatten.

00:15:23: Die sind dann wach geworden und brauchten plötzlich eine Internetseite weil eben halt alles online ging und so.

00:15:29: Also ich hatte jetzt keine Angst irgendwie wegen vielen Aufträgen oder so sondern das sah eigentlich alles immer ganz gut aus.

00:15:38: nur es war halt dann irgendwie trotzdem komisch.

00:15:41: mehr hat sich frische Luft dann so ein bisschen gefehlt irgendwie wir waren halt auch zu der Zeit waren wir gerade Zuhause umgezogen Also hätte man sich klemmen können.

00:15:54: Andererseits hat es natürlich ein paar Sachen, die ich bin ja der einzige Arbeitnehmer in dieser Runde ergeben, die so halt nachhaltig dann meine Work-Life Balance ein bisschen positiv beeinflusst haben weil wir in der Zeit bewiesen haben und ich glaube das kann ich für die ganze Firma sagen dass wir auch von zu Hause aus schlagkräftig sind, dass wir von zu hause ausgegebenenfalls arbeiten können Vielleicht nicht nochmal unbedingt über zwei Jahre Dauerzustand hinweg.

00:16:23: Aber das wenn jetzt irgendwie, ich meine wir haben da gerade so ein Kreuzfahrtschiff oder so wo irgendwie immer mal wieder so ein paar Berichte zu gibt.

00:16:33: Ich hoffe dass es keine neue Pandemie gibt und laut Medien gibt's die auch nicht.

00:16:36: aber ich glaube also ich glaube das über kürzere Zeiträume können wir mittlerweile könnten wir sowas ganz gut überbrücken.

00:16:45: Ich glaube, das ist auch die Kunst aus dieser Krise was Gutes mitzunehmen.

00:16:48: Also wir haben ja danach viel investiert in unsere digitale Infrastruktur um einfach das ordentlich zu performen können.

00:16:58: also ich weiß nicht wie das ausdrücken soll.

00:17:01: Wir hatten früher mal über Homeoffice gesprochen und wenn ich mir überlege jetzt zwei drei Jahre weiter bleibst du Zuhause.

00:17:10: es ist kurz etwas dieses jenes Schränkt ja null, ich sag mal die Effizienz des Unternehmens ein.

00:17:16: Allein wegen der technischen Gegemeidenheit aber auch weil die Leute sich einfach dran gewöhnt haben in der Kommunikation.

00:17:22: das war damals und deswegen hat es in der Kreativ zu Corona nicht so gut funktioniert weil sie kreativ dort oder zu der Zeit noch so gearbeitet hat dass man sich morgens wirklich gemeinsam alle an einen Tisch gesetzt hat gesagt was ist zu tun?

00:17:34: da wurden auch auf dem Whiteboard Ich habe die Fotos nämlich wieder gefunden wurde aufgeschrieben was die to do sind.

00:17:39: wer macht was?

00:17:40: Und wenn du dann nicht gewohnt warst digital ordentlich zu kommunizieren, dann gab's halt wirklich ein Problem.

00:17:45: Ja um ja dazukommen Du hattest das vorhin erwähnt mit den Festplatten und so Das war ja damals alles noch sehr zentral.

00:17:51: das heißt irgendwie vpn und so.

00:17:53: Corona war dann auch bei uns ein bisschen brandbeschleuniger für Thema Digitalisierung Aber ihr arbeitet ja auch nochmal mit ganz anderen Datenmengen.

00:18:02: im Prinzip Ich weiß nicht so eine Stunde Video wie viel Daten sind das?

00:18:07: Wenn man das in vier k ordlich produziert, kommen noch ein paar Festplatten zusammen.

00:18:12: Also bei einer Stunde ist jetzt nicht wirklich viel.

00:18:14: aber wenn wir mal so zwei Tage produzieren, dann war es eine Festplatte da kannst du nicht mehr.

00:18:19: eben auch mit VPN wird das ein bisschen schwierig?

00:18:21: Ja das kann ich mir vorstellen.

00:18:24: als ich in der Martinstraße angefangen habe gab's quasi die erste große technische Revolution und ich weiß noch dass wir damals... Ich weiß nicht ob wir diskutiert haben.

00:18:39: Also mobile Internetseiten, als ich angefangen habe hier war das das erste Mal dass man so wirklich drüber gesprochen hat.

00:18:46: So Shops.

00:18:47: und dann saßen wir in einem Meeting und da kann ich mich noch ganz gut dran erinnern.

00:18:51: Da hat der Saphir zu mir gesagt ja so ein teures Produkt kauft keiner online.

00:18:55: Da haben wir über eine Firma gesprochen die es gibt jetzt nicht mehr einen großen Einzelhändler für Luxus waren.

00:19:03: da haben wir noch mobile Internet-Seiten.

00:19:07: bis heutzutage ohne Smartphone geht, glaube ich, keiner mehr aus dem Haus oder?

00:19:12: Ja und es ist jetzt auch nicht so lange her.

00:19:14: Also was die letzten Jahre digital da passiert ist... das ist erschreckend!

00:19:20: Das ist vor allen Dingen so selbstverständlich,

00:19:21: ne?!

00:19:22: Aber das, was FLOGAT anspricht war auch in den Jahren im Jahr zwei tausend vierzehn.

00:19:26: Und zwei Tausend Vierzehn hört sich an wie vorgestern ist aber nichtsdestotrotz zwölf Jahre her also eine zwölv jahre technische Entwicklung.

00:19:33: wenn man sich überlegt wie jung die KI ist überleg mal zwölft Jahre weiter.

00:19:37: Wenn wir dann den nächsten Podcast machen, dann weiß ich nicht ob hier schon ein Roboter sitzt der dann die Interviews führt vermutlich.

00:19:44: Gibt es Sachen die wenn man jetzt schon dabei sind mobile Internetseiten ist.

00:19:48: ein Kapitel vermisse ich gar nicht weil das war in einer Suchmaschinenoptimierung die ja das war einfach nur Pain weil du hattest halt diese zwei Dinger es mussten zwei Seiten gepflegt werden.

00:19:58: responsive Design kamen dann irgendwann.

00:20:00: erst gibt's ein Produkt vielleicht außer kreativ oder so wo ihr sagen würde Ich bin froh dass Keiner mehr bestellt, aber ich weiß nicht irgendwie so ein... Wie hießen die noch mal diese gefallsten Dinger?

00:20:12: Die man in der Berufsschule machen musste.

00:20:14: Diese Klappfalz-Ficher.

00:20:18: Falzflyer oder was?

00:20:20: Nee, das war so ein ganz bestimmtes Klappenmuster.

00:20:23: Ich weiß nicht... Wickelfalz,

00:20:25: Liborello.

00:20:26: Liborellos hiesen die Dinger nervig!

00:20:29: Ich habe irgendwann aufgegeben, ich habe einfach querführen

00:20:32: lassen.

00:20:34: Gibt es irgendwas, was ihr vermisst?

00:20:37: oder was ihr nicht wieder sehen wollt, was die Leute früher bestellt haben?

00:20:42: Ja man kann ja darüber diskutieren, was mit den Printmedien halt ist.

00:20:45: Im Printmedium sind bei uns wirklich minimal geworden, passiert nicht mehr viel.

00:20:49: Dort ist bei den PrintMedien immer die Sache wenn ein Fehler wirklich passiert und er drin ist in so einem hundertseitigen Katalog dann hast du echt einen Problem.

00:20:57: Wenn du auf der Internetseite gehst du kurz rein und löst dieses Problem ganz schnell.

00:21:01: Oder auch Farben, wenn die Farben nicht richtig gedruckt worden sind.

00:21:07: Der Fehlerquotient bei Printmedien war immer relativ hoch, weil du musstest dich dann auch als Agentur auf die Druckerei verlassen.

00:21:14: Und selbst wenn die Druckerei missgebaut hat waren wir schuld.

00:21:16: im Endeffekt.

00:21:18: also ich bin gar nicht böse drum dass wir viel viel digitaler geworden sind.

00:21:22: Ich glaube Wir sind auch viel viel schneller geworden was das ganze anbelangt und so Leporello falls und was wir da nicht alles gemacht haben Das brauche ich ehrlich gesagt auch nicht mehr.

00:21:34: Man muss ja auch mal ein bisschen an die Umwelt denken und sowas, was wir damals da wirklich produziert haben.

00:21:38: Und man sagt böse gesagt rausgerotzt haben wird so heutzutage aber nicht mehr machen.

00:21:44: Aber zwischendurch eine Broschüre ist dann freut man sich doch irgendwie.

00:21:47: also hatte ich zumindest den Eindruck Ich weiß dass wir dieses Jahr für die Kunden von uns die Beamtenpiloten haben wir eine schöne Broschure gemacht.

00:21:55: Da geht das Designerherz dann doch irgendwie wieder auf wenn gemacht wird und man das Ding dann hinterher in der Hand hat, oder?

00:22:01: Absolut!

00:22:03: Du hast es in der hand.

00:22:04: Und ich finde Print ist nochmal einfach ein ganz anderes Medium.

00:22:07: Ich find's einfach schön.

00:22:08: Wir betreuen unsere Code ja wirklich stark digital.

00:22:12: aber ob du jetzt einen Messerauftritt brauchst, ob du einen Flyer brauchst wie sieben Karte machen wir alles und ich finds abwechslungsreich.

00:22:19: Ich finds schön wenn man... ...Siebendreißig-Lendingpages abarbeiten kann, aber wenn da noch mal was Printmäßiges dazukommt Vielleicht sogar mit Veredelung, das ist halt einfach noch mal ein ganz anderes Handwerk.

00:22:30: Ich finde Print darf nicht aussterben und wird nicht ausstärken.

00:22:33: Es ist weniger, es ist verständlich aber ich freue mich immer wieder wenn ich einen Print bekomme was wirklich von der Haptik her schön ist.

00:22:41: Ich weiß so dass wir damals zum ersten Mal über Gerüche gesprochen haben, dass man da das Papier mit irgendwelchen Großstoffen drucken konnte und sowas.

00:22:49: Das finde ich lebhafter als jetzt am Bildschirm.

00:22:53: Ja, also bin ich definitiv bei.

00:22:55: Ich glaube das ist dann der Sacharzt ja vorhin erklärt die Grenzen für Fehler sind halt viel viel enger.

00:23:01: und am Ende ist es so wenn du ein gutes Printprodukt hast Dann ist es halt.

00:23:06: Wertschätzung kann man damit halt schon vermitteln weil eben Es muss halt gut sein damit's gut rübergenommen Also gut angenommen wird weil wenns schlecht ist dann hasse da die fünf tausend Broschüren mit dem Tippfehler drin oder mit der falschen Farbe.

00:23:22: Die bleiben dann da als Andenken?

00:23:24: Ich denke, du transportierst einfach Qualität.

00:23:26: Du gibst da ein Produkt ab an deine Kunden oder an deine Mitarbeiter wie auch immer und jeder weiß das Brind halt Geld kostet.

00:23:35: Sondern wenn das noch ordentlich gemacht ist, dann hast du sicherlich halt auch in deiner Wertschöpfungskette ein Produkt was dich durchaus weiterbringt also auch authentisch dann halt macht als wenn nur alles digital muss.

00:23:46: ich glaube der Mittelweg wird es irgendwie sein.

00:23:48: ne dass du gar nicht mehr ganz ohne Aber ganz weg bin ich auch bei dir, mal wie ein Witz nie sein.

00:23:54: Also es ist auch immer schön was wieder in der Hand zu halten.

00:23:56: Das glaube ich auch.

00:23:58: Also sieht man ja im Prinzip nicht mein Print ist todisch keine Ahnung das wird schon seit fünfundzwanzig Jahren sagen die Leute das also und trotzdem haben wir immer wieder auch Firmen da die dann aufstelle.

00:24:09: ich sehe gerade unsere Kollegen von den Smoothies die mit haptischen Werbemitteln unterwegs sind.

00:24:18: okay Das war so die erste, jetzt haben wir ja quasi gerade unsere zweite digitale Revolution durch das Thema KI und ich glaube da kann man dann im Prinzip bei dem Wertschätzungsthema nahtlos anknüpfen.

00:24:33: Da haben wir auch in dem Podcast schon ganz lange darüber diskutiert.

00:24:38: Die neue Folge ist noch nicht da aber vielleicht kann ich schon mal was spoilern.

00:24:40: und zwar Wir hatten in der KI-Folge, hatten wir drüber gesprochen dass Porsche einen Video gemacht hat Und dann eben HumanMate quasi drunter geschrieben hat, so als Wertschätzung.

00:24:51: So von wegen wir benutzen keine KI.

00:24:53: und dann ist mir letzte Woche eine Anzeige untergekommen von Maserati.

00:24:59: also ich weiß nicht Marvin du bist der Auto-Enthusiast.

00:25:03: korrigier mich wenn ich falsch liege aber so Maseratik kostet ein bisschen mehr als im Porsche oder?

00:25:07: Boah

00:25:07: ich preislisten habe ihn nicht Aber ich würde schätzen ja Ich würde schetzen Maserates nochmal eine Stufe rüber

00:25:14: Gegensprechen, die liegen ungefähr... Es kommt aus Modellen an.

00:25:17: Aber

00:25:17: in einer

00:25:19: ähnlichen Preisklasse.

00:25:20: Die hatten jedenfalls ein Werbeklipp der war computeranimiert und nicht nur komputeranimiert sondern auch mit KI.

00:25:27: also es gab nicht ein echtes Auto in diesem Video.

00:25:31: Und da habe ich gedacht so Boah das passt nicht zum Brand.

00:25:34: Also wenn ich so viel Geld für einen dann können sie auch so viel geld für ein Werbeklip raushauen zeigt aber am Ende nur und das stand dann halt hinterher auch auf der Abblende drin, so wurde mit KI und Computer Animation gemacht.

00:25:50: Und gleichzeitig wurde dann irgendwie noch in Gedenken an und dann ging es um eine bekannte Rennfahrerin.

00:25:56: Ich dachte so okay weniger Wertschätzung in einem Auf eine Tafel passt nicht.

00:26:04: Das ist halt das womit wir gerade ein bisschen Also womit wir nicht hardern, aber wir haben halt gerade diese Bewegung von okay was darf menschengemachter Content nutzen.

00:26:15: Wie seht ihr das mit KI?

00:26:19: Wir arbeiten alle damit jetzt so ein bisschen... Aber so ein reines KI-Produkt, ich meine so voll automatisiert sieht man oder?

00:26:29: Noch sieht man es!

00:26:30: Ich glaube dass wird sich aber ganz schnell relativieren.

00:26:34: Oh, KI ist natürlich die nächste Revolution nach Internet.

00:26:38: Wird KI das nächste große sein was nicht mehr wegzudenken?

00:26:41: Ist etwas Basis?

00:26:42: unser alter Alltag eindimmt Ich hoffe nur in etwas abgespeckter Form.

00:26:48: ich bin ja ein Freund von authentischen Bildern Videomaterial.

00:26:53: also Authentität Persönlichkeit Emotion und die über eine KI generieren zu lassen fühlt sich für mich nicht richtig an.

00:27:03: Nichtsdestotrotz Arbeit, natürlich auch mit KI.

00:27:06: Aber für mich persönlich ist KI noch ein Supporter.

00:27:10: der soll nicht meine komplette Arbeit leisten sondern soll mich effizienter machen schneller machen fehlerfreier machen.

00:27:18: dafür nutze ich KI.

00:27:21: aber ja ich halte die Fahnen so lange hoch wie es geht dass man authentischen echten Content macht mit echten Mitarbeiter mit echten Fehler und verhasstplan und all dem ganzen Gedöns.

00:27:31: Ich glaube da bist du auch am Ende.

00:27:37: Jenny hat das im Podcast gesagt, die hat gesagt, handgemachter Content wird so ein Luxus gut.

00:27:43: Du hast es eben gesagt, das macht einen halt effizienter und schneller

00:27:46: usw.,

00:27:46: nur man muss sich halt leisten können ohne KI arbeiten zu können weil die Sachen dann länger dauern.

00:27:53: gleichzeitig aber Authentizität ist halt mega wichtig.

00:28:01: Bringt da nix, ne Lagerhalle irgendwie in der KI generieren zu lassen und zu sagen das ist jetzt unsere neue Lager-Halle.

00:28:07: Ist es

00:28:07: das?

00:28:07: Ist das wirklich?

00:28:08: Ich komme dann die Leute...

00:28:09: Alle unternehmen?

00:28:10: Genau!

00:28:10: Und dann kommen die Leute und dann...

00:28:13: Also ich glaube dass bei vielen Unternehmen die Wertschätzung für Persönlichkeit auch für die eigenen Mitarbeiter vielleicht nicht ganz so oben steht.

00:28:23: Es ist immer eine Preisfrage, es kostet Geld.

00:28:25: aber genau aus diesem Grund glaube ich, dass viele Unternehmen vielleicht auch dazu gezwungen sind, sage ich nutze jetzt KI.

00:28:32: Ich mache das mit KI ähnlich wie es damals mit Stockbildern waren.

00:28:35: Ich mach kein Fotoshooting oder keine Videoaufnahmen, sondern ich nimm Stockbilder die repräsentieren mich mal so ein bisschen so ähnlich.

00:28:43: Hauptsache man kann sich ein einigermaßen im Bild machen in welcher Branche man sich befindet.

00:28:48: aber Authentizität dass das jedem Unternehmen so wichtig ist, spüre ich nicht bei allen.

00:28:55: Ich schmeiß mal kurz was ein.

00:28:56: Ich glaube wir müssen das differenziert betrachten.

00:29:00: Jetzt kann ich ja aus fast sechsundzwanzig Jahren Werbebranche ein bisschen zurückgehen.

00:29:04: Und wir haben damals, als ich in der Branche angefangen habe, haben wir Fotoshootings für ein großes Modellabel gemacht.

00:29:12: Da sind wir noch an die geilsten Orte der Welt geflogen mit einem Cast von Models und es wurde vor Ort produziert – für Kataloge!

00:29:21: Es wurden sechzehnmal Printkataloge im Jahr produziert mit einer Auflage von über zehn Millionen.

00:29:26: Also einen Riesen... Produkt war das.

00:29:29: Allein in der Zeit, ich war drei Jahre in der Agentur von dem ersten zum dritten Jahr wurde dann nicht mehr in die Welt geflogen sondern nach Essen im große Fotostudios.

00:29:40: da wurde nämlich dann schon retuschiert so und dann wurden nämlich die Berge von St.

00:29:45: Gallen in den Hintergrund gepackt und es wurde nicht mehr dahingeflogen.

00:29:48: Das Gleiche haben wir doch jetzt auch mit der KI.

00:29:50: also sie kann ja helfen auch authentischen Content vielleicht ein bisschen hübscher zu machen.

00:29:58: Also ich rede davon, dass das Thema Colorgrading oder so dafür benutzt wird.

00:30:02: ansonsten Ich bin komplett dabei.

00:30:04: Ich glaube, dass die KI auch schon von draußen aus als negativ betrachtet wird.

00:30:13: also ich nehme jetzt mal wenn ich mir meine Kinder einmal anhöre Die sehen irgendwas auf ihrem smartphone und heißt immer ach komm der Schrott ist doch KI gemacht Was mir zeigt, da steckt ja schon gar keine Wertschätzung mehr dahinter.

00:30:26: Also wenn wir diese Wege dann einfach mal vergleichen, dass man sagt Ja klar, work smart not hard.

00:30:32: ich nutze die KI um unsere eigenen Dinge, die wir hier machen noch besser zu machen und zwar schneller besser zu Machen.

00:30:39: profitiert der Kunde davon indem er halt keine zehn Stunden andere Tusche wie früher zahlen muss sondern nur noch in einer Stunde und man hat sogar noch besseres Ergebnis oder ein fehlerfreieres Ergebnis.

00:30:50: Nichtsdestotrotz müssen wir darauf achten, dass Authentizität gerade beim Kunden halt dazu führt eine gewisse Qualität auch zu widerspiegeln.

00:30:59: Und dann ist es die Mischung und da müssen wir einfach mitgehen weil ich glaube ohne KI wird's die Onelio keine zwanzig Jahre mehr schaffen.

00:31:07: das ist halt einfach so.

00:31:08: also müssen wir gucken wie wir sie mit einbinden.

00:31:11: Möchtest du noch zwanzige Jahre onelio?

00:31:13: Ja!

00:31:14: Ich finde es geil.

00:31:15: Also ich finde wir haben jetzt aktuell Ein Spirit, so ein Feeling.

00:31:21: Es macht einfach Spaß!

00:31:22: Wir sind in Kundenklinik unterwegs und haben ziemlich viele breitgefächerte Branchen, die wir bedienen.

00:31:32: Das Team ist sehr stark aber auch sehr eigenständig.

00:31:37: deswegen würde ich noch dreißig Jahre Neelium machen.

00:31:41: Musst du noch dreizig Jahre?

00:31:42: Ich muss mal rechnen ja nicht ganz, aber ein paar Jahre müsste ich noch.

00:31:48: Nee doch, ich hab Bock.

00:31:49: Es macht Spaß!

00:31:51: Man hat natürlich... Das persönliche Schwab natürlich auch immer so ein bisschen mit.

00:31:54: Also bin ja jetzt frisch gebackener Papa und schlafe sehr wenig und sehr selten.

00:32:00: Und da wird man sich schon mal wünschen irgendwie die finanziellen Möglichkeiten zu haben Sich einfach mal länger rauszunehmen, sich einfach mal ein bisschen Zeit für sich zu gönnen Für die Familie Auch wenn ich wüsste dass ich nach kurzer Zeit was vermissen würde.

00:32:14: Ich glaube der Ausgleich, der macht's für mich grad.

00:32:18: Die ist das ganze Familienleben aber auch das berufliche und unter den Umständen können auf vierzig Jahre O'Neillö kommen.

00:32:25: Okay Sascha, machst du auch noch vierzig Jahren O' Neillö?

00:32:28: Ich werde euch wahrscheinlich noch ziemlich lange auf den Sack gehen.

00:32:30: ja also ich kann mir durchaus vorstellen als alter Mann hier durchherzuschleichen obwohl so viel jünger bis jetzt auch nicht floh.

00:32:37: ne Du bist... Also wenn ich sehr alt bin dann bist du alt!

00:32:40: Wenn also dann später meine ich wenn ich hier als

00:32:46: Ich bin schon sehr alt.

00:32:54: Dann sind wir ja so weit auseinander wie ich hier bei Onelio bin, das ist quasi eine ganze Karriere auseinander.

00:33:01: Ja ganz mal sehen was du noch vor dir hast.

00:33:03: also in diesem Sinne nein also ich werde es sicherlich lange machen weil ich kein Typ bin der zuhause rumsitzt und nichts machen kann.

00:33:11: Das wissen wir als Arbeitnehmer als ein Team wissen wir das.

00:33:16: Es gibt vielleicht ganz kurz für die Leute, die das bei uns hier so nicht kennen.

00:33:22: Wenn der Sascha morgens reinkommt und voller Energie ist und dreißig Ideen hat dann es hier normalerweise auch mehr Chaos als wenn ein Kunde anruft und sagt er ist nicht happy.

00:33:34: Das ist auch gut so!

00:33:36: Für mich!

00:33:39: Schönes

00:33:41: Unternehmen.

00:33:42: Ja, das ist wichtig.

00:33:43: Wollt ihr den Chef haben der nur in seinem Büro sitzt und jetzt die Gare qualmt und Rechnung schreibt?

00:33:47: Ist ja langweilig.

00:33:49: Nee, Rechnungen schreiben ist mir persönlich auch nicht ganz so wichtig wie Gehalt.

00:33:53: Okay ohne Rechnen kein Gehalt!

00:33:55: Ok dann ist es gleich wichtig.

00:34:02: Wir gehen jetzt Richtung Ende.

00:34:05: Wir sind nicht mehr in der Martinstraße, wir sind jetzt in der elften Etage.

00:34:09: Habe ich heute morgens schmerzlich gemerkt als ich von der fünften aus gelaufen bin, weil einer von zwei Aufzügen nicht mehr wollte.

00:34:17: das Gebäude nichts ist so trotz es natürlich um einiges schöner.

00:34:21: Wir sind jetzt...wir sind so'n bisschen weg von diesem Pipilangstrumpf In der Martinstrasse hin.

00:34:29: Ich würde fast sagen wir sind wir seriös gewonnen?

00:34:32: nie noch nicht.

00:34:33: aber Von außen könnte man das meinen, dass wir seriös geworden sind für eine Agentur.

00:34:42: Also in der Martinschrasse wenn ich überlege da stand ja Kickert, Tischtennis, Platte, es war alles wirklich... also das war ja so fast so Startup-Feeling.

00:34:52: und jetzt haben wir... Wir haben jetzt Glaswände hier, wir haben große helle weiße Räume.

00:35:02: Ich hab bei mir Skateboards an, aber ich weiß gar nicht.

00:35:04: Was hängt bei euch gerade im Büro?

00:35:06: Tolle Bilder!

00:35:08: Neue Bilder.

00:35:08: Der Sascha wollte neue Bilder haben.

00:35:10: Den Jack nehm' ich mit

00:35:12: nach Hause.

00:35:14: Aber der Ausblick aus dem Fenster macht natürlich hier ein bisschen mehr her als drüben.

00:35:19: dann die alte Baustelle.

00:35:22: Und jetzt wird's nur zwischenstation bleiben, ne?

00:35:25: Wir bleiben nicht hier.

00:35:27: Da bin

00:35:28: ich... Also ich habe mich mein Leben lang im Unternehmertum auf meinem Bauchgefühl verlassen und meinen Bauch gefühlt sagt mir, dass das hier nur eine Zwischenstation ist.

00:35:37: Wir haben noch gute zwei Jahre hier, zweieinhalb Jahre und dann geht die Reise weiter.

00:35:41: Weil wir weiter wachsen?

00:35:44: Erstens glaube ich, dass wir weiterwachsen weil der Markt gerade zeigt, dass überall Agenturen schließen.

00:35:51: Die haben irgendwas falsch gemacht.

00:35:53: Wir immer mehr Bewerbungen und Kunden gewinnen.

00:35:55: Das heißt, wir haben irgendetwas richtig gemacht.

00:35:58: Und ich für mich, ich sehe das genau wie Marvin.

00:36:01: Ich habe Bock auf die O'Neillio.

00:36:02: Ich hab Bock zu arbeiten und ich habe auch Bock nochmal zehn, fünfzehn Jahre lang Gast zu geben weil so alt wie ich bin fühle ich mich nämlich nicht.

00:36:09: Ich kann noch ein bisschen was tun und dann können wir natürlich auch noch ein bissel weiter experimentieren.

00:36:15: also die Räume sind schön sie sind toll aber das ganze drumherum ist noch nicht so wie ich mir das vorstelle.

00:36:22: okay Dann ziehen mal wieder um irgendwann ja absoluter Okay.

00:36:29: Jetzt guck mal nicht so schmerzvoll.

00:36:31: Vielleicht ziehen wir ein bisschen näher zu da in einer private Adresse, dann musst du nicht lange fahren?

00:36:38: Ist okay kann ich mit leben.

00:36:40: Hauptsache das Aquarium und die Skateboards kommen mit.

00:36:43: jetzt haben für den Podcast.

00:36:46: wir labern immer solange bis der Roman auf Aufnahme stoppt.

00:36:49: drückt würde ich heute ausnahmsweise nicht so machen sondern ich würd euch beiden jetzt kurze Gelegenheit geben vielleicht Noch mal Danke zu sagen, weil ich glaube zwanzig Jahre ist auch immer ein guter Moment.

00:37:01: Danke an Kunden die uns wie Evers und Kriegel dann eben schon seit zwanziger Jahren begleiten.

00:37:07: Ihr könnt jetzt fleißig nicken!

00:37:08: Ich mache noch die Abmoderationen und dann seid ihr nämlich dran.

00:37:11: also könnt euch schon mal überlegen was ihr gleich sagen wollt mit Marvin Fangwahn.

00:37:17: Ja was heißt danke sagen?

00:37:18: Also ich finde wir sollten und könnten uns alle auf die Schultern klopfen.

00:37:22: Ich meine zwanzige Jahre... Es ist halt nicht mal eben eine Zeit, das wird mir jetzt gerade bewusst.

00:37:28: Deswegen sitze ich hier relativ ruhig und in meinem Kopf brodelt es die ganzen Erinnerungen kommen ja so langsam erst irgendwie...

00:37:36: Sollen wir noch ne Stunde aufnehmen?

00:37:38: Sollten wir dann können ein bisschen mehr sagen!

00:37:39: Nein, es war ne schöne Zeit, es waren anstrengende Zeiten, intensive Zeit.

00:37:44: Wir haben Fehler gemacht, wir haben vieles richtig gemacht.

00:37:46: Ich glaube Da kann jeder für sich selbst, ob er jetzt erst zwei Monate bei uns ist oder zwölf Jahre oder zwanzig Jahre.

00:37:58: Kann eigentlich stolz sein hier mit anzupacken.

00:38:02: ich finde Sascha hat hier ein Unternehmen aufgebaut wo man sich extrem stark entwickeln kann.

00:38:08: also kann

00:38:09: nicht bestätigen Hier

00:38:10: kannst du dir wenn du möchtest eine eigene Säule aufbauen und dich weiterbildend Spaß haben.

00:38:18: das es.

00:38:20: Das ist das, worauf ich mit stolz bin.

00:38:22: Damit daran gearbeitet zu haben und auch weiter dann zu arbeiten.

00:38:26: Dann geht hauptsächlich klar... Also wir haben einen großen Bruder raus, mein ohne ihn hätte mich nicht nach Düsseldorf gezogen und mich ausgebildet.

00:38:35: Ausgebildeten Anführungszeichen sieht man jetzt nicht.

00:38:38: Ja, denn

00:38:39: da steht es für einiges drin.

00:38:42: Da ist natürlich der größte Dank.

00:38:44: Ich meine in den zwanzig Jahren haben wir vieles erlebt.

00:38:47: Wir arbeiten ja nicht zusammen, sondern wir sind Brüder.

00:38:49: Das heißt privat sieht man sich auch das ein oder andere Mal.

00:38:52: Das ist dann nicht immer einfach und trotzdem sitzen wir immer noch nach zwanzig Jahren hier.

00:38:56: Und darauf bin ich erbeißen stolz.

00:39:00: Also stolz sagen zu können was ich mit meinem Bruder die letzten zwanzige Jahre auf die Beine gestellt habe und was für die nächsten zwanziger Jahre noch so Geiles machen.

00:39:09: Klingt doch super!

00:39:10: Und dafür dass du es nicht abgelesen hast war das jetzt wirklich richtig gut gefällt mir.

00:39:16: Für die nächste

00:39:17: Einladung zu einem Podcast hätte ich gerne ein kurzes Briefing.

00:39:21: Das unterschätzt, also kann man ja vielleicht dazusagen, er hatte gar kein Briefing.

00:39:25: und bei Marvin hat man gemerkt, der hat eigentlich so im Podcast angefangen, diese Erinnerungen.

00:39:32: Das kam so alles jetzt gerade und deswegen glaube ich das war sehr ehrlich.

00:39:35: Ich bin auch eigentliche Mensch, der sich oft in irgendeine Richtung quatschen kann ohne Ende aber hier die richtigen Worte zu finden oder dann punktuell auf Themen einzugehen.

00:39:46: Also ein Podcast ist eine Herausforderung, also macht ihr schon echt gut

00:39:50: weiter so.

00:39:51: Danke!

00:39:52: Jetzt bin ich dran danke zu sagen richtig?

00:39:54: Es ist total schwer weil ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.

00:40:00: bei der Gründungen habe ich ja gesagt Ich hab im Unternehmen gegründet weil ich mit kreativen Menschen zusammenarbeiten wollte und der größte Dank gilt natürlich diesen Menschen die uns begleiten, so wie du seit vielen Jahren die uns beg leitet haben.

00:40:15: Die uns in Zukunft begleitet werden weil ich sehe das halt wirklich als eine Reise an.

00:40:20: Es waren viele Wegbegleiter dabei.

00:40:22: man musste unseren Kunden natürlich danken weil ohne unsere Kunden wären wir nicht da wo wir heute sind.

00:40:28: und ich habe Kunden wie gesagt die seit über zwanzig Jahren die ja schon in der ersten Firma Kunde waren und nicht einmal die Agentur gewechselt hatten.

00:40:36: Wir haben große Kunden gehabt die sind gegangen und kamen wieder.

00:40:39: Wir haben die Kunden, die wir jetzt alle betreuen.

00:40:41: Die sind seit Jahren bei

00:40:43: uns.".

00:40:44: So klar!

00:40:44: Da müssen wir einfach mal Danke sagen und uns wie Marvin heute so schön sagte, uns auch selbst mal auf die Schulter klopfen weil sie sind ja so lange bei uns, weil wir irgendetwas richtig machen.

00:40:56: Weil wir vielleicht einfach auch gut sind?

00:40:57: Weil wir nett sind?

00:40:59: Unser Preisleistungsverhältnis stimmt viele Dinge ganz einfach.

00:41:03: Ich glaube hauptsächlich weil wir einfach ehrlich sind Weil wir dem Kunden sagen, was wir können und was wir nicht können.

00:41:08: Und wenn wir etwas nicht können dann ist das auch okay so.

00:41:12: Insofern hat es auch wieder was mit den Menschen zu tun weil in dieser Entwicklung der letzten zwanzig Jahre... Wenn ich sehe wer wie viel Verantwortung übernommen hat und mich dadurch natürlich entlastet macht's mein Job leichter und macht mich auch ein bisschen stolz.

00:41:28: also klar auch den Floh zu sehen wie er von einem jungen Mann zu einem jetzt nicht mehr ganz so jungem Mann gereift ist Irgendwie in eine Führungsrolle gerutscht ist und die auch wirklich gut erfüllt, das macht schon Spaß zu sehen.

00:41:42: Und natürlich auch einen ganz großen Dank an meinen Bruder!

00:41:47: Nicht nur weil du bist wer du bist sondern weil du mich erträgst.

00:41:54: Also... Das wäre ein

00:41:55: sentimentarier...

00:41:56: Ja, den muss ich wirklich mal sagen Ich kenne ja auch meine Stärken und Schwächen.

00:42:05: Wie hast du das vorhin gesagt?

00:42:06: Ich komme rein mit dreißig Ideen und schon ist hier das Chaos.

00:42:09: Ich weiß, ich bin ein chaotischer Typ!

00:42:11: Ich bin wahnsinnig schnell, ich schieße gerne raus... ...und ja alle müsst mich irgendwie ertragen.

00:42:16: Machen wir gerne.

00:42:17: Aber ja, impulsiv ist es Wort.

00:42:20: Oder so wie auch immer.

00:42:22: Ihr macht euer Podcast, macht ihr super, ihr macht viele Dinge super.

00:42:25: also deswegen von mir aus können wir zehn Jahre heute machen dann denke ich nochmal darüber nach über die nächsten zehn.

00:42:32: Und wer das jetzt nicht als Videopodcast guckt sagen, so gerührt habe ich meine beiden Chefs lange nicht

00:42:38: gesehen.

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